10 Tipps in Zeiten von Corona zur Stärkung deines Immunsystems als Herzpatient!

Ein Virus zeigt weltweit Omnipräsenz

Mit rasanter Geschwindigkeit verbreitet sich das Coronavirus inzwischen weltweit.

Für uns vor ein paar Wochen gefühlt noch in weiter Ferne, hören und verfolgen wir seit Anfang Dezember 2019 die ersten Nachrichten aus China. Man spricht zu diesem Zeitpunkt noch von einer Epidemie. Inzwischen, Mitte März, ist offiziell eine Pandemie daraus geworden und diese hat längst die ganze Welt erobert. Und was wir Alle kaum für möglich gehalten haben: Diese Pandemie beeinflusst seit ca. 1 Woche mit rasanter Geschwindigkeit und massiv auch unser Alltagsleben in Europa. Inzwischen sogar mit Ausgangssperren in Italien und jetzt auch in Österreich. Das öffentliche Leben wird auch bei uns in Deutschland nach und nach eingeschränkt. Es ist bedrückend, ja, aber auch notwendig, um uns Alle zu schützen!

Was bedeutet das für Herzpatienten?

Nach aktuellem Wissensstand kann eine Infektion mit dem Corona-Virus ein stark erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf der Krankheit bei Herzpatienten bedeuten. Eine Erkrankung an Covid-19 kann neben den Atemwegen und der Lunge auch die Herzkranzgefässe und somit indirekt das Herz selbst befallen, da es in diesem Fall nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen werden kann. Außerdem kann die Krankheit zu einer enormen Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Wir Herzpatienten sollten aktuell also ganz besonders darauf achten, unser Immunsystem zu stärken und unsere Kontakte zur Aussenwelt möglichst weitgehend einschränken. Schutz vor Ansteckung ist in diesem Fall für uns Herzpatienten der beste Schutz!

Inhaltsverzeichnis

Vorsicht und Respekt? - JA! Angst und Panik? - Ein klares NEIN!

Die multimediale Präsenz des Themas allerdings verbreitet Unbehagen – teilweise auch Angst und Schrecken. Die irrationalen Folgen in Form von Hamsterkäufen sind inzwischen ebenfalls real in den Supermärkten wahrnehmbar.

Eine zum Schmunzeln anregende Anekdote war in diesem Zusammenhang auf den Sozialen Medien zu lesen:

„Die Deutschen hamstern Toilettenpapier und Nudeln im Gegensatz zu den Franzosen, die Kondome und Rotwein für überlebenswichtiger halten. Jede Nation geht eben anders mit Krisensituationen um!“

Nachdem wir nun wahrnehmen, dass sich unser Alltag ändert, fangen wir an darüber nachzudenken, wie wir am Besten damit umgehen können.

Mutter Erde verordnet uns eine Zwangspause

Ja, das war tatsächlich mein erster Gedanke, den ich hatte, als mir allmählich bewusst wurde, dass diese Situation nicht so schnell vorbei gehen würde und welche Ausmaße sie in unser aller Leben allmählich annehmen wird. Wir Menschen sind einfach zu überheblich und gehen mit unseren Ressourcen viel zu selbstverständlich und respektlos um – sei es mit der Natur oder auch mit unserer Gesundheit!

Nutzen wir also die Zwangspause, die uns momentan allen auferlegt wird: Zum Nachdenken und zur Rückbesinnung  auf unsere Welt als Ganzes aber auch auf uns als Individuen!

Und wir als Herzpatienten sollten uns jetzt ganz besonders um unsere Gesundheit kümmern und die vordringlichste Aufgabe ist es nun, unser Immunsystem aufrecht zu erhalten oder, noch besser, zu stärken so gut es eben geht!

Angst und Panik reduzieren unsere Abwehrkräfte massiv. Und diese brauchen – gerade wir Herzpatienten – JETZT! Mehr denn je!

In jeder Krise liegen auch Chancen! Gehen wir also in die Eigenverantwortung und nutzen die aktuelle Situation als Chance.

Tu dir etwas – nein – möglichst viel(!) Gutes und kümmere dich bestmöglich um dich selbst und deine Gesundheit! Das ist mein unumstößliches Credo, um uns tagtäglich unserer Gesundheit noch bewusster zu werden, sie förmlich zu zelebrieren – und zwar ganz bewusst und gezielt – und so der Krankheit keine Chance zu geben!

Bewusstheit und Rückzug sind jetzt unsere Chance auf ein Leben voller Vertrauen! Vertrauen in uns und unsere Herzenskraft! 

Jetzt ist die Zeit dazu

Folgendes Zitat und Worte habe ich diese Tage auf Instagram wieder dazu gefunden:

"Energy flows where attention goes!"

Du kannst mit deiner Energie und Einstellung alles verändern.
Füttere dich mit gutem Essen, guten Gedanken, guter Musik, schönen Filmen, Büchern und Worten, guter Luft und Bewegung. Schlafe ausreichend. Sei gut zu dir und pflege gute Beziehungen.
Es ist alles gut!

Das mag für dich in dieser aufregenden Zeit sehr vereinfachend klingen, nichtsdestotrotz ist es sooo wichtig! Deine Energie und deine Einstellung steuern deine Gedanken, deine Worte und letztendlich dein Tun! Und deine Realität entwickelt sich in Richtung der Ereignisse, auf die du deine Aufmerksamkeit richtest! Denkst du an Angst, dann kommt Angst. Denkst du an Freude und Glück, dann wirst du alles darauf ausrichten, eben dies zu erhalten!

Für mich ist dieses Denken essentiell und ich beschreibe das gerne folgendermaßen:

 „Hol dir so viel und so oft wie möglich deine persönlichen Wohlfühlfaktoren in dein Leben und begrenze damit so weit wie möglich deine Risikofaktoren.“

Was bedeutet das? Mach‘ es dir einfach so schön und so gut wie du nur kannst! Kümmere dich gut um dich selbst und achte auf deine Gedanken, deine Worte, deine Taten!

Und du wirst merken, dass die Summe deiner Wohlfühlfaktoren in Zeit und Konsequenz deine Risikofaktoren abschwächt und du dich wohler fühlen wirst und wieder mehr Vertrauen in dein Wohlfühlherz findest.

Was kannst du als Herzpatient aktuell tun?

Informiere dich! Wissen und Information geben Sicherheit!

Es ist gut, Fakten und Tatsachen zu (er-)kennen, um dann entsprechend handeln zu können.

Allerdings gilt hier ganz klar: Information ja! Spekulation und Panikmache nein!

Meine Empfehlung ist hier, unbedingt die offiziellen Informationsquellen zu nutzen! Und in solchen Zeiten gilt umso mehr: Soziale Medien sind KEINE Nachrichtendienste!

Folgende Informationsquellen finde ich momentan besonders nützlich und sachlich informativ:

Schütze dich und etabliere nachhaltige Alltagsroutinen!

Als Herzpatienten gelten wir als Menschen mit erhöhter Ansteckungsgefahr und sind im Falle einer Ansteckung dem erhöhten Risikos eines schweren Verlaufs der Krankheit ausgesetzt (s. auch diese Pressemeldung der Deutschen Herzstiftung).

Das Beste, was wir jetzt für uns tun können, ist uns bestmöglich zu schützen und unser Immunsystem zu erhalten beziehungsweise noch besser zu stärken.

Selbstverständlich gelten die offiziellen Empfehlungen zum Schutz vor einer Infektion als Basis für uns gleichermaßen wie für alle anderen Menschen. Umfangreiche Informationen bietet hierzu die Internetseite www.infektionsschutz.de.

Im folgenden gebe ich dir ein paar ergänzende Tipps, was du darüber hinaus für dich ganz persönlich zur Stärkung deines Immunsystems tun kannst.

Im Idealfall etablierst du hieraus Alltagsroutinen, die für dich und deinen Alltag gut passen!

10 Tipps zur ganzheitlichen Stärkung deines Immunsystems

Gib deinem Tag Struktur und schaffe dir Inselmomente!

Struktur und Regelmässigkeit geben ebenfalls Sicherheit und lassen somit keinen oder weniger Raum für Angst. Dein Alltag hat sich möglicherweise durch die neuen Regelungen des „Social Distancing“ und „Wir bleiben zuhause“ von heute auf morgen radikal verändert. Versuche deinem neuen Tagesrhythmus eine Struktur zu geben und halte dich daran.

Plane Inselmomente in deinen Tagesablauf ein, in denen du dich primär um dich selbst und durch sogenannte Psychohygiene um deine mentale Gesundheit kümmerst. Du begibst dich quasi zu festen Zeiten auf eine einsame Insel und sorgst in diesen Momenten NUR FÜR DICH. Sorge für einen festen Rückzugsort in deiner Wohnung, gib deiner Familie Bescheid, dass du in diesen Momenten ungestört sein willst und schalte alle Störfaktoren aus. Am besten ziehst du dich mindestens 3 mal täglich auf deine Lieblingsinsel zurück und schottest dich dort komplett von deiner Umwelt ab und lässt dich ganz und gar auf dich ein.

Mach in diesen Inselmomenten das, was dir gut tut – Meditation, Atemübungen, höre gute Musik, lies ein Buch, schreibe ein Dankbarkeitstagebuch oder schreib dir sonst in Form von Journalling unter einer konkreten Fragestellung auf, was dich bewegt. Egal was. Wichtig ist, dass du die Zeit NUR FÜR DICH nutzt – deine täglichen Inselmomente eben.

Und dann kümmere dich noch um weitere Themen wie z. B. Ayurveda.

Ayurveda - tut unserem Herz gut!

Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet.

Viele Ansätze aus diesen vedischen Lehren, haben inzwischen unsere westliche Welt in Form von  praktikablen Routinen erobert und auch ich habe Teile davon in meinen Alltag integriert. So enthält zum Beispiel meine persönliche Morgenroutine einige Bestandteile aus dem Ayurveda, die mich gut in den Tag starten lassen und so schon eine gute gesundheitliche Grundlage für meinen gesunden Tagesverlauf legen. Details hierzu findest du demnächst in meinem Blogartikel „Meine gesunde Morgenroutine mit Ayurveda“ (in Vorbereitung).

Ich vertraue dem Ayurveda sehr und ein großer Wunsch von mir ist es, einmal in Indien eine authentische Panchakarma-Kur durchführen zu können. Bei dieser Kur handelt es sich um DIE Gesundheitskur zur Entgiftung schlechthin. Sie ist sicherlich nicht nur angenehm, hat aber eine unglaublich stimulierende und reinigende Wirkung auf unseren Körper und Geist haben.

Vielleicht nächstes Jahr? 

Pranayama - yogische Atemübungen

Wenn wir emotional gestresst sind, vernachlässigen wir oft unterbewusst die Atmung. Unser Atem wird flacher und es können Unruhe und Angstgefühle entstehen. Momentan durchleben wir fast alle eine Phase von emotionalem Stress.

Eine bewusste Konzentration auf deinen Atem kann deswegen auch ein Inselmoment in deiner Tagesstruktur sein.

Auch hier hilft uns eine weitere traditionelle indische Lehre – das Yoga. Eine gute Erklärung zu yogischen Atemübungen findest du auf der Seite von www.yogaeasy.de.

Meditiere! Täglich! Und zwar zweimal täglich!

Eines meiner Lieblingsthemen oder besser gesagt meiner Lieblingsroutinen ist die Meditation.

Wie heisst es doch so schön – sinngemäß:

"Meditiere täglich mindestens eine Stunde. Wenn du keine Zeit dafür hast, dann meditiere 2  Stunden!"

Lange habe ich nicht geglaubt, was Meditation tatsächlich Gutes bewirkt. Und ich kann mit Fug und Recht sagen – sie bewirkt NUR Gutes! Aus meinem Alltag ist die Meditation nicht mehr wegzudenken.

Bis vor einiger Zeit habe ich immer nur ab und zu mal meditiert. Wenn ich mich besonders gestresst gefühlt habe. Oder sich meine innere Unruhe nicht mehr bändigen liess. In diesen Momenten habe ich mir im Internet eine geführte Meditation gesucht, mit schöner Musik, einer angenehmen Stimme und konnte dann für den begrenzten Moment dieser Meditation einfach mal abschalten und entspannen.

Doch das ist nicht die nachhaltige Meditation wie ich sie heute übe und wie ich sie dir nur ans Herz legen kann. Ich übe mich in der Transzendentalen Meditation. Diese Meditation ist einfach und wirkungsvoll. Du kannst sie überall und jederzeit ohne irgendwelche Hilfsmittel ausüben. Details dazu findest du auf www.meditation.de  Im Übrigen ist auch diese Meditationspraxis ein Teil der traditionellen indischen Kultur.

Transzendentale Meditation aktiviert unsere Selbstheilungskräfte, reduziert Angst und Stress, senkt den Bluthochdruck und beeinflusst unsere Herzgesundheit positiv. Dieses Ergebnis wurde in einer Studie durch die American Heart Association ausdrücklich bestätigt.

Für mich bedeutet die Praxis der täglichen Meditation Eigenverantwortung für meine persönliche Gesundheit zu übernehmen.

In Kürze wird es hier auf meiner Seite eine von mir gesprochene Herzens-Meditation geben, die dich in tägliche Verbindung zu deinem Herzen bringt und deine Herz(ens)Energie stärken wird. Abonniere am besten meinen Newsletter, damit du sofort erfährst, wenn die Meditation zum Download für dich bereit steht.

Ich jedenfalls bin dankbar, meine täglich Meditationspraxis gefunden zu haben!

Und das bringt mich gleich zum nächsten Punkt deiner guten Selbstfürsorge zur Stärkung deines Immunsystems!

Übe Dankbarkeit!

Ja, ich weiss! Auch das ist ein Thema, das wir überall lesen und hören. Möglicherweise bis du dessen schon überdrüssig und magst dich deswegen gar nicht mehr damit beschäftigen?

Dann liegt es wohl daran, dass du die Dankbarkeit nicht praktizierst. Denn die Wahrheit ist:

"Dankbarkeit hat die Kraft, deine Sichtweise zu verändern!"

Unterschätze die Kraft der Dankbarkeit nicht! Deine Sichtweise in Richtung Dankbarkeit zu ändern, wird dein Leben so sehr nachhaltig und wirkungsvoll beeinflussen.

Am besten und am einfachsten fängst du mit einem Dankbarkeitstagebuch an. Besorge dir ein schönes Heft oder ein Journal und beantworte dir schriftlich abends  die Frage nach 3 Dingen für die du an diesem vergangenen Tag dankbar sein kannst.

Im Moment der aktuellen Krise, die großteils von Angst und Unsicherheit geprägt ist, fällt es dir möglicherweise schwer, Dinge zu benennen, für die du dankbar sein kannst. Aber genau aus diesem Grund gilt es umso mehr, den Fokus aktiv weg von der Angst zu bewegen. Und wenn du bewusst darüber nachdenkst, werden dir ganz bestimmt 3 Dinge täglich einfallen, für die du dankbar bist. Schreib sie dir auf und danke innerlich dafür, dass dir diese 3 Dinge heute begegnet sind. Schenke deinem Herzen beim Schreiben das Gefühl der Dankbarkeit und es wird dir sofort mit einem überwältigenden Glücksgefühl antworten. Übe diese Praxis und du wirst es nicht mehr missen wollen.

Ich bin heute dankbar für:

  1. Das schöne Wetter, das heute den ganzen Tag herrschte und die gute Luft.
  2. Die liebevolle Erinnerung einer Kollegin, die mir sagte, dass ich diesen Artikel endlich veröffentlichen darf.
  3. Das Video von meinem Enkel, das mir mein Sohn heute gesendet  hat.
  4. Die Vorfreude auf das frisch gemachte Bett, in das ich mich heute Abend zum Schlafen legen darf. Ich geniesse es, in ein frisch gemachtes Bett zu gehen.
Wofür bist du heute dankbar? Schreibe es dir auf und geniesse das Gefühl der Dankbarkeit. Täglich!

Dein Immunsystem beginnt und sitzt im Verdauungstrakt

Ja! Ein gesundes und starkes Immunsystem begründet sich im Verdauungstrakt.

Achte daher gut auf deine Ernährung, deine Essensgewohnheiten und deine täglichen Mahlzeiten. Das ist natürlich ein immens breites Feld, das ich hier in dieser Form nicht mal annähernd beschreiben kann.

Ein paar Dinge möchte ich dir jedoch ans Herz legen, da sie sich schnell und unmittelbar auf deine Darmgesundheit auswirken werden:

  1.  Beginne morgens damit, über den Vormittag verteilt 1 Liter heisses Zitronen-Ingwer-Wasser zu trinken. Das kurbelt dein Agni, das Verdauungsfeuer, an und wird sich positiv auf deinen Stoffwechsel auswirken.
  2. Trinke grundsätzlich ausreichend – 1,5 bis 2 Liter sollten es mindestens sein! Nach dem Ayurveda am besten heisses Wasser. Gut sind aber natürlich auch Tee und Wasser.
  3. Halte zwischen den Mahlzeiten eine Pause von möglichst 4 Stunden ein, um deinem System die Verdauungsarbeit zu ermöglichen. Deine Bauchspeicheldrüse braucht diese Pause ebenfalls notwendig, um nicht ständig Insulin auszuschütten, das in Folge den Stoffwechsel unterbricht.
  4. Achte grundsätzlich darauf, dich nicht zu überessen, indem du langsam isst, gut kaust, zwischendurch mal das Besteck auf die Seite legst und die Mahlzeit geniesst. Wie schön ist es, sich nach einer Mahlzeit gut gesättigt und genährt zu fühlen, ohne direkt in das Suppenkoma zu fallen. Du weisst sicherlich, was ich genau damit meine.
  5. Verwende Gewürze und Kräuter statt Salz! Wir Herzpatienten mit Bluthochdruck sollten mit Salz sowieso äusserst sparsam umgehen. Die Gewürz- und Kräuterwelt hält so viele Aromen für uns bereit, mit denen wir experimentieren und spielen können und die uns neue Geschmackswelten eröffnen.
  6. Letztendlich dient auch das Fasten unserem Immunsystem. Und es muss nicht gleich eine komplette Fastenkur sein. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass auch intermittierendes Fasten im Alltag eine ganze Menge bringt. Ich lasse dann das Frühstück aus, nehme meine erste Mahlzeit mittags, z. b. um 13 Uhr zu mir, halte dann 4-5 Stunden Essenspause ein und esse abends um 18 Uhr meine letzte Mahlzeit. So hat mein Körper über Nacht genügend Zeit und Kraft, sich zu regenieren und optimale Stoffwechselarbeit zu leisten. Ich lege diese Tage zwischendurch immer wieder mal ein und merke jedesmal einen spürbaren Effekt. Mein Ziel ist es, mich auf diese Art während der gesamten Woche zu ernähren. Momentan gelingt mir das noch nicht, aber kleine Schritte werden mich auch ans Ziel bringen.

Bewegung

Man kann es nicht oft genug sagen:

  • Baue möglichst viel Alltagsbewegung in deinen Tag ein!
  • Nimm die Treppe statt den Aufzug!
  • Steige eine Haltestelle früher aus und geh das letzte Stück zu Fuß!
  • Erledige den Gang zum Bäcker oder deine Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad!
  • Gehe täglich mindestens 30 Minuten spazieren! Am besten im Wald oder schöner Natur.
  • Ich starte meinen Tag zum Beispiel mit einer leichten Qi-Gong-Abfolge. Das macht mich wach und weckt meine müden Knochen.

Schlaf

Was kann man denn bei Schlaf falsch machen fragst du dich vielleicht? Vieles!

Deshalb achte auf diese Punkte der Schlafhygiene für deinen erholsamen Schlaf:

  • Komm‘ vor dem Schlafen gehen zur Ruhe – also möglichst keine aufregenden Filme oder Bücher mehr konsumieren. Auch die Spätnachrichten eignen sich nicht, um kurz darauf schlafen zu gehen.
  • Trinke möglichst einen beruhigenden Tee oder, wie unsere Großmutter es schon kannte, ein Glas heisse Milch mit Honig. Das hilft gegen Einschlafstörungen und beim Durchschlafen.
  • Gewöhne dir einen möglichst regelmässigen und gleichbleibenden Schlafrhythmus an, den du möglichst auch am Wochenende nicht unterbrichst.
  • Optimal ist es z. B. aus Sicht des Ayurveda um 22 Uhr schlafen zu gehen und 8 Stunden durchgehenden Schlaf zu haben.
  • Wenn du dann z. B. zwischen 6 Uhr und 7 Uhr morgens aufstehst, nutzt du die frühe Vata-Energie, um leicht in den Tag zu starten.

Nicht umsonst heisst es also:

Schlaf dich gesund!

Ich denke du weißt selbst, ...

…. dass Rauchen und Alkohol dein Immunsystem schwächen?

Wenn du es alleine nicht schaffst, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören, dann hole dir professionelle Hilfe. Es ist okay und gut, um Hilfe zu bitten. Deine Gesundheit und dein Herz werden es dir danken.

Pflege deine Sozialen Kontakte trotz Social Distancing

Auch wenn wir dazu angehalten sind, direkte soziale Kontakte auf ein mögliches Mindestmaß zu reduzieren, heißt das nicht, daß wir unseren Mitmenschen nicht nahe sein können.

Auch per Telefon, Chat oder Videochat kann man sich intensiv austauschen und Kontakte pflegen.

Aus der Not heraus haben sich schon viele neue soziale Ideen, Projekte und Netzwerke gesponnen, mit denen die Menschen in Kontakt stehen oder sich gegenseitig unterstützen.

Es ist schön zu beobachten, dass sich in gewisser Weise eine neue Art der Solidarität unter uns Menschen breit macht. Es wäre schön, wenn wir dies als Lerneffekt mit in unseren Alltag nach der Krise retten könnten. 

Sorge vor - aber Hamstere bitte nicht!

Und hier gilt es übrigen schon immer- nicht erst in Zeiten von Corona – einen maßvollen Vorrat im Haushalt bereit zu halten. 

Es ist vernünftig und ratsam, immer darauf vorbereitet zu sein, ein paar Tage über die Runden zu kommen, ohne dass man das Haus verlassen muss. Informieren und nachlesen kann du das in dieser Broschüre mif dazugehöriger Checkliste. Hamstern halte ich definitiv für asozial. Unsere Versorgung ist nach wie vor gewährleistet. Wer hamstert, denkt nicht an die Menschen, die möglicherweise keinen ständigen Zugang zu den Waren haben und dann in Folge unterversorgt bleiben oder – im Falle von medizinischen Produkten – an die Menschen, die aufgrund auf einer bestehenden Erkrankung auf Masken, Medikamente, etc. tatsächlich angewiesen sind. 

Krise als Zeit der Besinnung

Ja, unsere Welt steht momentan aufgrund des Coronavirus wirklich Kopf und das ist für uns alle eine Herausforderung. Aber es ist auch die Chance auf Besinnung und die Zeit für einen Neubeginn.

Das muss nicht im großen Stil sein. Oft genügt es schon etwas Kleines neu im Alltag zu integrieren, wofür wir uns bisher einfach nie die notwendige Zeit genommen haben oder was wir bisher noch gar nicht für uns entdeckt hatten.

In diesem Sinne möchte ich dich dazu ermutigen:

Sei mutig. Denke neu. Und denke stark. Denke für deine Zukunft und für dich! Lege JETZT mit dem, was du persönlich und eigenverantwortlich tun kannst, deine Grundlagen dazu, dass du noch lange gesund und munter dein Leben geniessen kannst!

Von Wohlfühlherzen alles Liebe und bleib gesund,

 

Birgit Nora Schäfer

2 Gedanken zu „10 Tipps in Zeiten von Corona zur Stärkung deines Immunsystems als Herzpatient!“

Schreibe einen Kommentar